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Gelungener vorweihnachtlicher Theater-Stad’l

Mit der Dorfposse in drei Akten bescherte das Theater-Stad’l unseres Liederkranz Mönchzell dem Publikum einen unterhaltsamen Abend. Gut zweihundert Zuschauer erwarteten in der Kleintierzüchterhalle gespannt, was die Laienspielgruppe unseres Vereins Witziges zu bieten hatte. Die Truppe um den Ersten Vorstand Werner Ohlheiser ist seit Jahren für ihre guten, heiteren Darbietungen bekannt. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres anlässlich unseres 90-Jährigen Bestehens brachte sie ein flottes Neun-Personen-Stück auf die Bühne. Schauplatz aller Szenen war das Wohnzimmer des Bürgermeisters: ein Tisch mit vier Stühlen, eine Anrichte mit Hochprozentigem samt Gläsern und drei Türen, durch die es wie im Taubenschlag ein und aus ging. Das reichte zur Ausstattung. Sogar auf den Theatervorhang hatte man verzichtet. Auftritt und Abgang der Figuren folgten flüssig aufeinander. Erzählt wurde die Liebesgeschichte zweier junger Leute, die sich über alle Widrigkeiten und Verwirrungen hinweg zum guten Ende als Paar finden.

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In breitem Mönchzeller Dialekt verkörperte Holger Vettermann, deftig und dick aufgetragen, den überheblichen, oft aufbrausenden Bürgermeister. Petra Itte mimte die tugendsame, bigotte Ehefrau. Der selbstbewussten, zielstrebigen Tochter, Melanie Ohlheiser, gefallen die Annäherungsversuche des schüchternen Ratschreibers. Dieser unflotte Jüngling, gespielt von Thorsten Vettermann, sorgt durch sein ungeschicktes Vorgehen für einigen Trubel. Doch die resolute Köchin des bürgermeisterlichen Haushalts – Ulrike Bieser in einer Paraderolle! – hält kaltschnäuzig mit ihrem losen Mundwerk die Fäden in der Hand, bringt die biedere Pfarrhaushälterin (Urte Zuber) zum Plaudern und den Herrn Pfarrer (Werner Ohlheiser) in hochpeinliche Erklärungsnot. Den hilflos agierenden Wachtmeister stellte Fritz Dussinger dar, und als feine Dorftratschen hatte Carmen Vettermann überzeugend ihren Part. Kurzum, dem Publikum machte es Spaß, auf jedes Wort der amüsant gespielten Geschichte zu lauschen, und sich über die tolle Truppe zu freuen, die mit wenig Mitteln eine überzeugende schauspielerische Leistung abgab. Souffleur Jürgen Vettermann wurde wenig gebraucht. Für gute Akustik in der großen Halle hatte Walter Brantl gesorgt, und Heike Bieser sorgte für die richtige Maske. Es war ein vergnüglicher Abend. Der zweite Vorsitzende Ernst Bieser dankte zusammen mit dem aktiven Sänger Andrè Stiene allen Beteiligten sowie zahlreichen weiteren Helfern aus der Mitte des Vereins für deren Einsatz während und im Vorfeld der Veranstaltung; im Besonderen dem Kleintierzuchtverein Mönchzell für die Überlassung der Halle und dem anwesenden Herrn Bürgermeister Moos für die gemeindliche Unterstützung aufgrund des Umbaus in der Lobbachhalle (IAH).

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Mönchzell, den 22.04.2010

Unsere Feierstunde mit Kranzniederlegung zu Ehren unserer verstorbenen aktiven und passiven Mitglieder fand am vergangenen Sonntag auf dem Mönchzeller Friedhof statt. Pfarrerin Wiltrud Schröder-Ender sowie unser Vorsitzender Werner Ohlheiser fanden die richtigen Worte.
Unter Begleitung der Freiwilligen Feuerwehr mit ihrer Standarte und unseren Fahnenträgern legten Werner Ohlheiser und unser 2. Vorsitzender Ernst Bieser zum Gedenken einen Kranz nieder. Musikalisch wurde diese Zeremonie von unseren Aktiven Sängern mit dem Dirigenten Bernd Söhner, sowie den Musikfreunden aus Mönchzell umrahmt.

Herzlichen Dank an dieser Stelle allen Mitwirkenden, sowie der teilnehmenden Bevölkerung.

Kranz Pfarrerin
MGV Liederkranz