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In breitem Mönchzeller Dialekt verkörperte Holger Vettermann, deftig und dick aufgetragen, den überheblichen, oft aufbrausenden Bürgermeister. Petra Itte mimte die tugendsame, bigotte Ehefrau. Der selbstbewussten, zielstrebigen Tochter, Melanie Ohlheiser, gefallen die Annäherungsversuche des schüchternen Ratschreibers. Dieser unflotte Jüngling, gespielt von Thorsten Vettermann, sorgt durch sein ungeschicktes Vorgehen für einigen Trubel. Doch die resolute Köchin des bürgermeisterlichen Haushalts – Ulrike Bieser in einer Paraderolle! – hält kaltschnäuzig mit ihrem losen Mundwerk die Fäden in der Hand, bringt die biedere Pfarrhaushälterin (Urte Zuber) zum Plaudern und den Herrn Pfarrer (Werner Ohlheiser) in hochpeinliche Erklärungsnot. Den hilflos agierenden Wachtmeister stellte Fritz Dussinger dar, und als feine Dorftratschen hatte Carmen Vettermann überzeugend ihren Part. Kurzum, dem Publikum machte es Spaß, auf jedes Wort der amüsant gespielten Geschichte zu lauschen, und sich über die tolle Truppe zu freuen, die mit wenig Mitteln eine überzeugende schauspielerische Leistung abgab. Souffleur Jürgen Vettermann wurde wenig gebraucht. Für gute Akustik in der großen Halle hatte Walter Brantl gesorgt, und Heike Bieser sorgte für die richtige Maske. Es war ein vergnüglicher Abend. Der zweite Vorsitzende Ernst Bieser dankte zusammen mit dem aktiven Sänger Andrè Stiene allen Beteiligten sowie zahlreichen weiteren Helfern aus der Mitte des Vereins für deren Einsatz während und im Vorfeld der Veranstaltung; im Besonderen dem Kleintierzuchtverein Mönchzell für die Überlassung der Halle und dem anwesenden Herrn Bürgermeister Moos für die gemeindliche Unterstützung aufgrund des Umbaus in der Lobbachhalle (IAH).
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